Mittwoch, 9. Oktober 2013

Jonas und Phil in Singapur

Der weg nach Singapur war echt easy. Sind mit einer Busgesellschaft namens Nice Tours gefahren. Die Busse haben WLAN an Board und einen sehr guten service. Fuer ca 24 Euro sind wir dann nun von KL nach SP.
Haben uns vorher bei Booking.com ein paar hostels rausgesucht in die wir einchecken wollten. Haben leztendlich das RuckSackInn ausgewaehlt. Es ist ein kleines Hostel mit 3 Raeumen ein Raum Mixed 14 Betten ein Women Room mit 7 Betten und ein 2er Zimmer. Wir haben hier ca 12 Euro pro Nacht pro person bezahlt was fuer Singapure echt okay ist.
Als vergleich das Marina Bay Sands kostet 360 Euro Pro Nacht fuer ein Zimmer. Schade dass das Budget nicht gereicht hat :D
Sind also gegen ca. 8 Uhr irgendwo in Singapur rausgeschmissen worden und hatten keine Ahnung wo wir sind. Haben uns ein Taxi zu unserem Hostel genommen, was sehr schwer zu finden war, da der Taxifahrer einfach keine Ahnung hatte.
Die Hostel Mama hat uns willkommen geheissen und war sehr sehr freundlich.
Das Hostel ist sehr klein und wirklich Familiaer gehalten, man kann dort Xbox zocken und Wlan und iMacs stehen zur freien Verfuegung. 
Nachdem sie uns die Raeumlichkeiten gezeigt hat, sind wir auf unser 14 Personen Zimmer. Jonas erste Eindruck war :“Ist ja schlimmer als beim Bund hier“. 
Naja aber wir hatten nichts anderes erwartet. Also wurden die Sachen verstaut, sich frisch gemacht und umgezogen. Erstmal raus aus dem Zimmer, denn dort haben schon alle geschlafen. 
Wir setzten uns in die Lobby und haben uns mit 2 andern Deutschen unterhalten denen wir noch ein paar Tipps entlocken konnten. 

Wir waren sehr hungrig also nutzten wir den ersten Tipp und gingen zu einem Lokalen Foodpoint. Wie immer in Asien kann man dort saemtliche Gerichte essen, die einem bisher nirgendswo auf der Welt begegnet sind. 
Wir entschieden uns doch erstmal weiter zu hungern. 
Auf dem Rueckweg hoerten wir laute Musik aus einer art Mall. Also mal reinschauen dachten wir uns und sowas ist uns echt noch nicht begegnet : 


Club de Bosses 

Wir kamen durch die Tuer und wir erwarteten eine Karaoke Bar oder aehnliches.
Allerdings war auf der Buehne eine show mit jungen huebschen frauen und einem chinesischen saenger. 
Das war uns erstmal zu viel und wir gingen zum Billardtisch im hinteren Bereich. Dort trafen wir einen einheimischen der uns dann das Prinzip der Bar erklaerte. Nach dem vierten Widerholung haben wir es dann auch verstanden, da sein Englisch sich eher nach chinesisch angehoert hat.

In dieser Bar konnte man die Frauen ersteigern!!
Man konnte geld bieten und nach jedem Auftritt hat der Hoechstbietende gewonnen. 
Fuer die Ersteigerung konnte man sich dann mit der Frau unterhalten. Wirklich nur unterhalten !
Das ganze kam uns ziemlich suspect vor und wir verliessen die Bar nach ca. 8 Runden Pool, die wir allesamt gegen den Einheimischen verloren hatten. 


Am naechsten Tag haben wir uns dann aufgemacht um die Marina Bay zu besichtigen. Wir waren echt komplett muede. Die Klima Anlage war kapput und nur ein Ventilator der direkt ueber Philipps Bett auf ihn gerichtet war kuehlte das Zimmer etwas. Da Philipp sehr kalt war alle andern warm wollte er den Ventilator ausmachen, jedoch wurde er jedes mal von einer andern Person nach 5 minuten wieder angestellt. Philipp hatte also folglich nicht den besten Schlaf. Jonas schlief durch und konnte entspannt in den naechsten Tag starte.
Angekommen beim Marina Bay wurde uns klar> WOW was eine unglaubliche Stadt.
Es ist einfach alle wie in Dubai gross riesig und noch groesser, jedoch auf eine deutlich schoenere Art und weisse. Das Marina Bay hotel ist echt einfach der Wahsinn. Wie gerne haette wir eine Runde im Infinity Pool oben auf den Daechern der 3 Tower gedreht. Jedoch war uns nicht moeglich, lediglich wenn man ein Zimmer dort bucht.
Wir sahen uns die Rennstrecke der Formel 1 an und gingen an der Kompletten Promenade mehrer Stunden spazieren. Die Parks und die Location ist wunder schoen. 

Abends haben wir uns aufgemacht zu Orchard Road, welche hier der Nummer 1 Shopping und Ausgeh bereich sein solle. Die strasse is 2,2 Km lang und hat eine Mall neben der anderen die sich alle auf ein gewissen Bereich spezialisieren. Reich, Jung, Stylisch was auch immer man findet einfach alles. Wir sind dann in die Orchard Towers gegangen und haben uns eine Bar gesucht. Okay ab in den ersten club, und siehe da 25 Frauen und 3 Maenner. HAEEE was ist denn das??
Okay wir merkten schnell was es ist. Die Frauen kamen angerannt und stellen sich eine nach der andern vor. Es ist quasi eine Bar in der Mann sich die Frauen aussuchen kann. Gut wir wollten nur etwas Pool spielen und verschwanden schnell wieder. Ab auf die suche nach der naechsten Bar. Jedoch stellte sich herraus SAME SAME but DIFFERENT (klassischer Thai spruch)
Wir trafen letzendlich ein paar deutsche Stuadessen und einen schwulen Stuard mit denen wir 2 stunden auf einer Treppe sassen und ein Bier nach dem andern vertilgten. Sie wollten weiter Party machen jedoch kamen wir in die Clubs nicht rein, da sie fuer Maenner ab 25 Jahren sind. Schaaade.
Also wieder in unser ,,puff"Bar und weiter Billiard spielen. Auf dem Weg nach draussen trafen wir einen LadyBoy. Oder wie sich dann herraustellte eine komplett umoperrierte Frau. Sie erzaehlte und etwas ueber das Business hier und wie das ablaeuft. Wie auch ueberall in Asien ist Prostitution hier verboten. Jedoch wird sie nahezu ueberall tolleriert. Sie erzaehlte und von ihren Operationen und wie sie hier so lebe, dass sie einen Freund hat der ihr alles bezahle und sie ca. 300 euro kosten wuerde fuer eine Nacht. Gut war dass sie sich uns nicht verkaufen wollte sondern einfach eine Pause brauchte und etwas mit uns quatschte. 

Am Tag darauf schliefen wir erst einmal aus. Dann ging es wieder in unser altbekanntes FoodCenter. Dort tranken wir den Juice unseres Lebens. Es gibt dort wirklich jede und wenn ich sage jede Frucht. Wir probierten uns einmal durchs komplette Alphabet. King Dong Deng eine merkwuerdige sues und auch bitter schmeckende Frucht.  Komisch aber Cool. Gott sei dank erlitten wir keinen Vitamin Shock, da wir nicht sonderlich viele Vitamine mehr gewoehnt waren. 

Abends fuhren wir zu Clark quie einem Platz mit einer wie auch ueberall in Asien, riesigen Mall. Dazu ein Fluss und hunderte von Bars und Restaurants. Wirklich ein wunderschoener Platz um essen zu gehen. Also bei all den Koestlichkeiten von Indisch, Chineesisch, Mexikanisch, Spanisch, Koreanisch, Russisch und vieles mehr entschieden wir uns natuerlich fuer das Paulaner Bier Haus! Deutsches ESSEN! .. Jonas ass ein Schnitzel und Philipp ein Cordon Bleu. Allerding Arsch Teuer dort. 

Da es leider Montag war, war es nicht moeglich sonderlich viel Party zu machen. Also gingen wir noch ein paar runden durch Clark quie und dann nach Hause. Aber der platz ist wirklich ein muss neben little India und ChinaTown. 

Singapur war alles in allem eine sehr schoene Stadt in der sich ein Stopp Over fuer 2-3 tage sicherlich rentiert. Nun geht es nach Bangkok was Gott sei dank wieder deutlich guenstiger ist.















Samstag, 5. Oktober 2013

P&J in KL alias Kuala Lumpur

Kl alias Kuala Lumpur
Party Leben in Kl bringt einen echt nach vorne.  Wir sind Abends angekommen und direkt auf die Party Meile Changkat. Da sind sehr viele Bars und Clubs und das Party leben spielt sich dort ab.
Man findet dort endlich mal wieder Promoter. Angekommen auf der Party Meile brauchten wir erst einmal Geld. MYR ist hier die Währung und bedeutet Malaysia Ringget, aber alle sagen hier Bucs zu dem Geld. Sind dann in der Sutraa Bar versackt mit Chiang unserem Promoter. Haben in der ersten Nacht einen Erwachsenen Mann kennen gelernt, der für eine Rüstungsfirma hier arbeitet. Sehr wilder Typ. Man muss mal ganz ehrlich sagen, dass nach drei Long Island Ice Tee der Abend echt schnell vorbei war. Die Dinger hauen ja sowas von rein hier. Wir haben 46 rinnget für 2 Bezahlt, das sind ca. 11 Euro. Der Preis ist okay und die Teile bringen einen echt ins Koma. Sind danach noch in einen Club –Desire. Aber haben nicht mehr viel davon mitbekommen und es war auch nicht so viel Los. Der nächste Tag war einfach nur zum Ausruhen von der Langen fahrt und der harten Partynacht. Wir mussten das Hotel wechseln und endlich  ging es in unseren 5 Sterne Bunker. Was ein geiles Teil! Endlich ein vernünftiges Bad und vernünftige Waschräume. Als wir Abends ausgespannt und ausgeschlafen waren ging es wieder auf die Party Meile Changkat. Wir wollten andere Bars austesten und gucken was so abgeht. So zog es uns in die Bar Gypsy. Man muss dazu sagen die Bars und Pubs sehen dort alle sehr edel aus und haben guten Service und ungepunschten Alkohol. Es feiern dort viele Inder und Malayen. Im Gypsy lief 80-90 Musik und die Chicken Wings sind dort echt sehr lecker. Beim Rausgehen aus der Bar sind uns 3 Deutsche junge Frauen aufgefallen, die wir ansprachen. Es stellte sich heraus, dass sie auch eine Pub Crawl Tour machen wollten. In Changkat ist unter der Woche jeden Abend ladies night. Das bedeutet Frauen haben in ganz Changkat bis 1 Uhr Nachts FREI und ich meine es wie ich es sage FREI trinken. Die Bars wollen Frauen anziehen um mehr Männer zu bekommen. Denn hier ist es so, dass die Männer den Frauen echt einfach alles am Abend ausgeben. Was wir sehr Schwachsinnig fanden.
Von der Gypsy Bar hat es uns dann mit den drei Deutschen Mädels zusammen in die nächste Bar gezogen, die Never Mine Bar. Preislich mit der Sutraa vergleichbar doch der Long Island Ice Tee nicht sehr stark.  Es ist teilweise wie in Spanien, dass viele Frauen und Männer an die Tische kommen und dir irgendwelche Sachen, die du unbedingt zum Leben brauchst verkaufen wollen. Von Laserpointer über tanzende Figuren und Teller gibt es dort echt nahezu alles.
Wir waren mittlerweile gut angeheitert und wollten alle etwas tanzen und party machen so gingen wir in die Reggae Bar. Doch hielt es uns nicht lange da, weil es einfach minus 20 Grad kalt war. So beschlossen wir wieder im Sutraa zu versacken. Welche auch unsere Persönliche Lieblingsbar ist. Der Abend war nicht sonderlich spannend oder aufregend und irgendwann trafen wir Micha wieder und die Frauen verabschiedeten sich und alles verlor sich nach Hause. Dann mussten wir halt alleine weiter ziehen, wir geben nicht so schnell auf. Okay man muss auch dazu sagen, dass die mädels super voll waren, weil es einfach NICHTS für sie gekostet hatte.
Jonas und ich entdeckten das Movida. Ein kleinen club für ca. 200 leute. Jedoch eine sehr sehr geile Location mit einer geilen Lichtershow und einem ebenso guten Dj.  Wir haben dort für 2 Pint Calsberg ca. 10 Euro bezahlt. Frauen Technisch ist es in Malaysia sehr gefährlich. Seien wir mal 100 Prozent ehrlich. Es ist schwerer eine nicht Prostituierte Frau zu finden als eine Prostituierte.
Überall in den Strassen und Clubs lauern Frauen die sich Naive Touristen oder Malayen schnappen und mit ihnen verschwinden. Es ist hier Kulturell nicht verpönt oder wird schlecht geredet, es ist lediglich komplett verboten. Was hier aber niemanden abhält es zu nutzen.
Um 3 Uhr ging die Musik aus und alle Menschen verschwanden ruckartig. Was uns echt wunderte denn der Laden war komplett voll!
Wir waren leicht traurig weil wir weiter Party machen wollten. So guckten wir ob die Sutraa Bar noch offen hatte. Auf dem Weg dahin trafen wir Azri, einen Malayen den wir vorher dort kennen lernten.  Er wollte unbedingt etwas mit uns essen gehen und lud uns zu Ramai Corner ein. Wir tranken dort echt leckeren selbstgemachten Eis Tee und uns wurde irgendein Nudelgericht vorgesetzt. Es war einfach so unglaublich scharf und unsere Gesichter waren am explodieren. Jonas gab sehr schnell auf und hatte nach 2 Gabeln keinen Hunger mehr. Philipp aß alles auf was er am nächsten Tag wirklich bereute.
Jetzt fing der Abend so langsam interessanter zu werden. Ein Freund von ihm kam dazu, der so betrunken war, dass er nicht in der Lage war alleine zu laufen.  Wir saßen 2 Stunden bei Ramai Corner und aßen und tranken mehr Eistee und mehr Noodels. Wir und Azri wollten seinen Freund nach Hause bringen. Doch stelle sich heraus, dass er mit einer Muslimin verheiratet ist und nicht trinken darf. Mhhh jedoch war er unglaublich voll. Was nun?
Wir nahmen Azri und seinen kollegen mit zu uns und sie konnten auf dem Sofa und dem Freien Bett pennen was noch übrig war. Wie sich später zeigen wird war das eine sehr sehr gute Entscheidung ihnen den Schlafplatz zu ermöglichen.

Azri war nun unser Freund.  
Unsere Zimmer Service :) Sehr lecker :) 



Eine Straße in der nähe von Changkat! Sehr zu empfehlen. Das Essen dort ist sehr verrückt und es gibt endlich viele verschiedene Gerichte und Speisen die man dort testen kann


Drei deutsche Mädels die wir kennen gelernt haben und mit denen wir 2 Abend zusammen unterwegs waren.

Azri und sein unglaublich betrunkener Freund, den wir nach Hause bringen mussten




Ein großer Fisch im Aqarium in einer der Malls.

Das Aquarium welches sich bei den Twin Towers befindet ist ein Ausflug wert.





Crab! Sie wurde lebend reingeworfen und frisch zubereitet. Sehr lecker aber merkwürdig zu essen :D 


Klassische Mahlzeit in ChinaTown

Am nächsten Tag hat er uns am Hotel abgeholt und wir waren zusammen mit ihm on Tour bei den Twin Towers und in einigen Malls. Abends hat er uns typisches Essen hier in Malaysia gezeigt. Wir haben Shirmps und Crabben und Snails gegessen. Sehr sehr verrückte Gerichte. Dann haben wir wieder Micha und 2 der Mädels vom vorherigen Abend getroffen und waren mit ihnen in der Sutraa Bar. Danach ging es auf unser Hotel Room mit allen und wir haben weiter Party gemacht. Gegen halb 6 wurde es aufgelöst und mussten pennen.

Am letzten Tag in KL sind wir abends in die Sky Bar. Absolut die beste Aussicht in KL. Man hat ein view auf die Twin Towers im 32 Stockwerk mit Pool und sehr stilvoller Location.
Später sind wir mit Micha und Azri wieder in die Sutraa Bar unsere Stammkneipe in der wir schon bekannt waren. Wir bekamen dort unsere eigenen guten Angebote und verblieben dort die ganze Nacht. Um drei uhr müssen die Clubs und Bar in der Strasse schließen jedoch blieb Philipp mit dem Eigentümer Micha und einer Mangerin im hintern bereich. Jonas erlebte etwas mehr verrückteres und war mit ein paar einheimischen unterwegs. Es stellte sich jedoch nachehr als Flop dar :D

Sonntag, 29. September 2013

Tanote Bay – Der Weg ist das Ziel

INFO!!! Werden ab jetzt ca. 10 Tage getrennt reisen. Jonas und Philipp werden erst nach Kuala Lumpur und dann nach Singapur fahren, um etwas Sightseeing zu machen.
Hendrik hingegen wird den Norden Thailands erkunden und unter anderem eine Trekking-Tour über 3 Tage machen. Treffen uns dann wahrscheinlich am 11.10. wieder in Bangkok, da am 14.10. unser Flieger Richtung Australien geht. Reiseberichte gibt es dann getrennt hier im Blog für euch.


An einem tauchfreien Tag waren wir etwas gelangweilt, also einfach mal los zum Bike Rent. Philipp hatte eine 125er Crosser, Jonas einen 125er Roller und Hendrik ist bei einem anderen Tauchschüler hinten auf dem Roller mitgefahren. In Deutschland darf Jonas damit nicht fahren aber hier scheint es niemanden zu interessieren. 
Anbei schöne Grüße an die Fahrschule von Jonas Onkel ;)
Kurz einen Zettel ausgefüllt und ab ging‘s. Philipp mit dem Moped vorweg und wir hinterher.
Der Linksverkehr ist schon gewöhnungsbedürftig. Wobei das nicht einmal das schlimmste war…

Nach gefühlten 3 km ging die „Straße“, in eine sagen wir mal, Crossstrecke über.
Steigungen zwischen 5-15% waren keine Seltenheit.
Als die Straße aufhörte blieben wir stehen und haben besprochen ob wir weiterfahren sollen.
Dies wurde laut Aussage von Philipp: “Da unten wird es schon viel besser“ , dann auch bejaht.
Die Folge daraus war, 2 Kilometer Buckelpiste mit Höhen, Ängsten und Tiefen.
Nach 30 Minuten sind wir schließlich am Tanote Bay angekommen. Ein Traum..
Wir kamen zur Übereinstimmung:“ So schlimm war´s garnicht“.
Eine wunderschöne Bucht mit kristallklarem Wasser, schönen Strandbars und einem 10 Meter hohen Felsen der aus dem Meer ragt. Wenn man das ramponierte Seil raufklettert was von oben runter hängt, kann man sogar Klippenspringen. Hat Hendrik natürlich nicht ausgelassen.
Alles in allem war es ein sehr entspannender Tag an einem traumhaften Ort.

Mussten uns echt aufraffen zu gehen, denn der Rückweg stand ja noch bevor... 












Tauchen ist nicht alles auf Koh Tao..

Das Partyleben darf man natürlich auch nicht vergessen zu erwähnen. Party- und Musiktechnisch bringt dich die Insel weit nach vorne. Ob du dich bei einer Ladyboyshow (Cabaret und keine Ekelshow) und dem ein oder anderen Tiger Beer auf den Abend einstimmst oder dich an der Lotus Bar, welche sehr zu empfehlen ist, mit einer Feuershow warm machst ist ganz egal. Die Partys starten dann so gegen 23 Uhr wenn die Buckets endlich bei den Touristen Wirkung zeigen. Am Strand mit Feuerseil und Tanzfläche im Meer oder im Sand wird die Stimmung auf 180 gebracht. Man lernt Menschen aus der ganzen Welt kennen und führt interessante Gespräche. Von 3-6 Uhr ist dann noch After Hour am Lotus Pool. Dort geht es richtig zur Sache – auf jeden Fall mal ein Ausflug wert. Es ist auch möglich eine Pub Crawl Tour zu buchen und mit einer Partytruppe rumzuziehen. Es ist zwar etwas teurer als auf Koh Phangan aber dafür schmeckt der Alkohol nicht gepunsht. Alles im allen bietet die Insel noch ein weiteres Highlight, die Castle Party, welche wir leider nicht besuchen konnten aber sehr lohnenswert sein soll. Musiktechnisch werden alle verschiedenen Richtungen angespielt von Pop, Rock über Hip Hop, House und Electro. Für jeden ist etwas dabei und der Dj geht ans Limit. Klar, in Thailand ist die Stromversorgung nicht die beste. Die Musik und alle Lichter gehen 2-3 mal am Abend für eine Minute aus. Das macht die Stimmung aber keineswegs kaputt und die Leute gehen weiter ab. Es ist zwar deutlich weniger los als auf Koh Phangan, jedoch fühlt man sich hier sicherer und es ist ein entspannteres Gefühl. 






Samstag, 28. September 2013

Tauchschein auf Koh Tao

Nachdem wir die letzten 3 Tage auf Koh Phangan noch ein bisschen ausgespannt haben ging es für uns nach Koh Tao. Eine viel kleinere und schönere Insel als Koh Phangan und perfekt um den Tauchschein zu machen. Koh Tao wurde übrigens zur schönsten Insel Asiens in diesem Jahr gewählt und gehört wohl mit zur Top 10 auf der ganzen Welt. Party, Sonne, Strand, Palmen und noch viel mehr..Einfach ein Paradies!!
Am 22.09. um 8:30 Uhr in der Früh ging unsere Fähre. Am Abend zuvor wollten Jonas und Hendrik nur noch gemütlich ein paar Bierchen trinken. Jedoch blieb es nicht ganz dabei und die beiden kamen erst um halb 7 Morgens zurück ins Bungalow. Auf Koh Tao angekommen suchten wir sofort die Tauchschule Crystal Dive auf, da uns diese vorher empfohlen wurde. Umgerechnet 240€ für einen 4-tägigen Tauchkurs mit Übernachtung im Bungalow, echt günstig. Die Formalitäten waren schnell erledigt und so begann unser Tauchkurs am selben Tag mit den ersten Theoriestunden. Mit zwei weiteren deutschen Jungs wurden wir auf unserer Muttersprache von Dirk unterrichtet. Dieser lebt und arbeitet seit anderthalb Jahren auf der Insel als Tauchlehrer. Abends ging Dirk mit uns in Uschi´s Restaurant ''Taste of Home'' was essen. Wir aßen dort eine typisch thailändische Spezialität: Wiener Schnitzel mit Pommes!!
Zum Schnitzel gibt es eine Honey Mustard Soße, die ist echt der Wahnsinn!! Rezept haben wir uns direkt geben lassen, das müssen wir bald mal ausprobieren.
Uschi ist eine deutsche Weltenbummlerin, ursprünglich aus Dülken (nähe Mönchengladbach), die es vor 7 Jahren auf die Insel verschlagen hat um hier ein Restaurant zu eröffnen. Dort gibt es Schnitzel, Cordon Bleu, Gulasch und noch mehr leckeres Essen. Das Restaurant ist wohl auch bei den Einheimischen sehr beliebt.

Nachdem wir am zweiten Tag unsere ersten Praxiserfahrungen im Pool gemacht haben und noch einmal Theorieunterricht hatten, ging es am dritten Tag endlich raus ins Meer. Mit dem Boot zu einem Tauchgebiet und dort auf ca. 12m runter. Nach dem ersten Tauchgang fuhren wir mit dem Boot noch etwas weiter und dort ging es nochmal runter auf 15m.
Am vierten und letzten Tag unseres Tauchkurses folgten zwei weitere Tauchgänge und Abends folgte dann unsere Zertifizierung zum Open Water Diver. Dieser berechtigt einen auf bis zu 18m zu tauchen. Doch nach der Aussage von Dirk lohnen sich die Fidschi-Inseln erst ab ca. 30m. Somit machten wir noch zwei Adventure-Tauchgänge für 70€. Einer auf 26m Tiefe und ein Tauchgang zu einem Wrack aus dem 2. Weltkrieg. Nun dürfen wir weltweit 30m tief tauchen..

Tauchen ist echt der Wahnsinn!! Man schwebt im Wasser und fühlt sich wie in einer anderen Welt. Gerade noch an der Oberfläche und im nächsten Moment am Grund des Meeres. Die verschiedensten Fischarten, Korallen und Riffe. Nervige Fische gibt es auch z.B. Cleanerfische, diese knabbern einen an oder schwimmen einem ins Ohr. Haben auch Nemo den alten Clownfisch gesehen, aber der erzählt echt nicht so tolle Witze wie man immer denkt. 
Egal wo man im Wasser hinschaut überall sieht man etwas aufregendes Neues zum entdecken. Das Wrack an dem wir getaucht sind wurde 2011 versenkt und ist knapp 50m lang. Schon komisch zu wissen, dass auf 23m Tiefe ein altes Schiff am Boden liegt in dem jetzt Fische und andere Tiere wohnen. Tauchten einmal komplett am Wrack entlang und durften auch einmal kurz reingucken. Das waren unsere Eindrücke von den Tauchgängen auf Koh Tao. Hoffen, dass wir noch viel mehr sehen werden in Australien oder auf den Fidschi-Inseln.